Wlodzimierz Nowak

english version on klick or scroll downWlodzimierz Nowak, geboren 1958, ist polnischer Journalist und Reporter und arbeitet seit 17 Jahren für die Tageszeitung Gazeta Wyborcza. Bekannt wurde der Pole besonders durch seine großartigen und detailreichen Reisereportagen, die an die Schreibkünste Ryszard Kapuścińkis erinnern. In seinem 2008 erschienenen Buch „Die Nacht von Wildenhagen“ (deutsche Erstausgabe, Januar 2009) thematisiert Nowak die komplexe Beziehung zwischen den Polen und den Deutschen und erzählt in insgesamt 12 Reportagen von den Schicksalen der Menschen der Grenzregion. Mit seinen spannenden und vorbehaltlos geschriebenen Geschichten begeisterte er nicht nur zahllose Kritiker, die vor allem seine Beobachtungsgabe und seinen Blick fürs Detail lobten, sondern auch ein großes internationales Publikum. 2008 wurde „Die Nacht von Wildenhagen“ in Polen für den bedeutendsten Literaturpreis Nike nominiert. 2010 wurde er zum Kapuściński-Reportagen-Preis nominiert und erhielt zusammen mit seiner Übersetzerin ins Deutsche Joanna Manc den Georg Dehio-Ehrenpreis.

2008 wurde „Die Nacht von Wildenhagen“ in Polen für den bedeutendsten nationalen Literaturpreis Nike nominiert.

Pressestimmen:

Er ist ein großartiger Erzähler und seine Reportagensammlung gehört zweifellos zu den besten aktuellen Büchern über die immer noch so schwierigen deutsch-polnischen Beziehungen.“ (Süddeutsche Zeitung, 24.11.2009)

Nowak macht sich diese Geschichte zu eigen. Mit feinem Ohr hat er in Polen und Deutschland Menschen zugehört, die etwas zu erzählen haben.“ (Die Welt, 16.5.2009)

„Wie kommt es, dass die moderne literarische Reportage im Nachbarland Polen seit Jahren blüht und gedeiht, während sie in den deutschsprachigen Ländern traurig vor sich hin kümmert? Meines Erachtens können die polnischen Reporter Wlodzimierz Nowak (1958) und Mariusz Szczygiel (1966) eine Antwort auf diese Frage geben. Sie sind zwei herausragende Vertreter dieses Genres, beide beschäftigt bei der großen überregionalen Tageszeitung „Gazeta Wyborcza“, die seit ihrer Gründung im Jahre 1989 ganz bewusst auf große, anspruchsvolle Reportagen setzt. Nowak und Szczygiel machen es sich zur Aufgabe, jeder auf seine eigene, unverwechselbare Weise, die Gattung jedes Mal neu zu erfinden, ihr neue Formen abzuringen. Dabei verlieren sie sich nie in literarischen Spielereien, sondern schreiben ebenso engagierte wie informative Texte. Meisterhafte Reportagen, die vor der Buchveröffentlichung in der Regel in der Tageszeitung erscheinen. Da können wir uns in Deutschland und Österreich einiges abschauen.“  (Dr. Martin Pollack)

 

Włodzimierz Nowak, born in 1958, is a Polish journalist and reporter and has been working for the daily Gazeta Wyborcza for 17 years. The Pole became known especially for his brilliant and in-depth travelogues, which remind of the artistic writings of Ryszard Kapuściński. In his book “Die Nacht von Wildenhagen” (The Night of Wildenhagen), published in 2008 (first German edition, January 2009), he picks out as the central theme the complex relationship between Poles and Germans and narrates in a total of 12 reportages the fates of the people in the border region. With his fascinating stories, written without any reservation, he elated not only countless critics – who praised above all his power of observation and his view for detail – but also a large international audience. In 2008 “Die Nacht von Wildenhagen” was nominated in Poland for the prestigious literature award Nike. In 2010 he was nominated for the Ryszard Kapuściński Reportage Award, and he received, together with his translator into German Joanne Manc, the honorary Georg Dehio Award.

Press echo:
“He is a fantastic writer and his collection of reportages belongs without doubt to the best current books about the German-Polish relationships, which are still so complicated.” (Süddeutsche Zeitung, 24 November 2009)
“Nowak makes these stories his own. With a fine ear he has listened to people in Poland and Germany who got something to tell.” (Die Welt, 16 May 2009)

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